So individuell wie ihr Gesicht ist auch die Auswahl und Kombination der Wirkstoffe zur Anti-Aging-Behandlung.
Alle eventuellen weiteren Fragen beantworten wir in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Botulinumtoxin Typ A

Fakten und Indikationen

Botulinumtoxin Typ A – besser als Botox® bekannt – ist ein Protein, das aus dem Bakterium Clostridium botulinum gewonnen wird.
Wissenschaftlich sind bislang sieben Variationen des Botulinumtoxins bekannt. In der Medizin wird vor allem das biotechnologisch gewonnene und verschreibungspflichtige Botulinumtoxin Typ A eingesetzt.

Das Arzneimittel ist in über 70 Ländern für mehr als 20 verschiedene Indikationen zugelassen, darunter Blepharospasmus (Lidkrampf), zervikale Dystonie (Verkrampfung der Hals- und Nackenmuskulatur), therapieresistente Hyperhidrosis axillaris (Achselnässe) und Migräne.

Wie und wo Botulinumtoxin Falten bändigt

In den Achtzigerjahren wurde die kosmetische Wirkung von Botox® entdeckt. Im Jahr 2002 wurde Botox®, das ist der Handelsname des Präparates, für kosmetische Zwecke in den USA zugelassen.
Die Substanz unterbindet die Ausschüttung eines Botenstoffes in den Nerven, der für die Anspannung der Muskulatur verantwortlich ist.

Das Wirkprinzip lautet kurz gesagt Muskelentspannung und frühzeitige Kontrolle überschießender Mimik.

Mangels Muskelanspannung glätten sich Falten, kleinere Fältchen verschwinden unter Umständen vollständig. Der klassische Anwendungsbereich für Botulinumtoxin sind Falten des oberen Gesichtsdrittels, also um die Augen und auf der Stirn. Einige Mediziner setzen die Substanz auch im Hals- und Dekolletébereich ein.
Die hohe Kunst besteht darin, Botulinumtoxin exakt zu platzieren und gegebenenfalls so mit anderen Faltenfüllern zu kombinieren (Anwendung), damit ein natürliches Ergebnis entsteht: ein entspannter, jugendlicher Gesichtsausdruck.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure, ist eine gelartige Substanz, die als natürlicher Feuchtigkeitsspeicher z.B. in den Gelenken, im Auge und vor allem in der Haut vorkommt. Die in der Kosmetik und im Anti-Aging Bereich verwendete Hyaluronsäure wird biotechnisch hergestellt und ist mit der körpereigenen Substanz nahezu identisch.

Der kleine Unterschied der Quervernetzung erklärt den lang anhaltenden Effekt von Hyaluronsäure von bis zu einem Jahr in der Faltenunterspritzung. Der natürliche Abbau verbunden mit lang haltbaren natürlichen Ergebnissen hat sicherlich zu Recht dazu geführt, dass Hyaluronsäure in der kosmetischen Gesichts- und Faltenunterspritzung die am meisten angewendete Substanz ist. Ferner ist die Anwendung von Hyaluronsäure in der Faltenunterspritzung sehr zuverlässig und sicher.
Im Schnitt wird eine Auffrischung mit Hyaluronsäure nach 6-8 Monaten gewünscht.

Special:

Die Hautstruktur profitiert sogar dauerhaft von der Faltenunterspritzung, da Hyaluronsäure auch als Radikalfänger wirkt und die natürliche Kollagenproduktion im Gewebe anregt.

Mein Tipp:

Mit Hyaluronsäure ist, ganz nach Ihren Wünschen, eine Faltenunterspritzung ebenso möglich wie das Einbringen von Volumen, um Volumendefizite auszugleichen – von der Glättung der Lachfältchen seitlich der Augen (wegen der Faltenform auch Krähenfüße genannt) und Oberlippenfältchen (sog. Raucherfältchen) bis zur Korrektur von Stirnfalten (sog. Sorgenfalten), den Falten zwischen den Augenbrauen (sog. Glabellafalten), der tiefen Nasenflügel-Mundwinkel-Falte (sog. Nasolabialfalte) bis hin zum Volumendefizit mit herabgezogenen Mundwinkeln (sog. Marionettenlinie). Es gibt für fast jede Falte und fast jeden Volumenverlust eine Lösung, die optimale Ergebnisse für Sie liefern könnte.